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2/2019

Ralph Vaughan Williams im Jahr 1956 (Topical Press Agency / Hulton Archive / Getty)
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AKTUELL

Musik aus dem Füllhorn und ein anglisierter Brahms mit einer Prise Humor am «Nordpol»

Sehr geehrte Damen und Herren
Liebe Musikfreundinnen und -freunde

Zum Auftakt der 19. Ausgabe des Festivals Sommerklänge spielt das um die Violinistin Nadezhda Korshakova, die Violistin Natalia Mosca, die Klarinettistin Filipa Nunes und den Hornisten Tomás Gallart erweiterte Ensemble Chamäleon am kommenden Sonntag, 7. Juli, um 17 Uhr in der Zwischennutzung «Nordpol» in Zug unter dem Titel «Füllhorn-Musik» ein Programm mit Werken von Ralph Vaughan Williams und Johannes Brahms.

Der Konzertort: 1978 wurde an der Zuger Industriestrasse die HandwerkStadt Zug eröffnet. Das Konzept, den Handwerker direkt mit einem breiten Produktesortiment für seinen täglichen Bedarf zu versorgen, war erfolgreich. Heute ist die HandwerkStadt umgezogen. Das leerstehende Gebäude auf dem Firmenareal der V-Zug wird unter dem Projektnamen «Nordpol» für ein paar Monate zwischengenutzt. Später wird an dieser Stelle der Mobility Hub des Technologieclusters Zug entstehen, ein Parkhaus der besonderen Art mit diversen nachhaltigen Mobilitätsangeboten.

Jetzt Festivalpässe (für alle fünf Konzerte gültig) oder Tickets reservieren!

Zum Programm: Das Quintett in D-Dur von Ralph Vaughan Williams sei
– so heisst es einmal – wie anglisierter Brahms mit einer Prise Humor. Umso reizvoller, dem Engländer den grossen Deutschen mit einem seiner Meisterwerke, dem f-Moll-Klavierquintett, gegenüberzustellen.

Die Anfänge des Schaffens von Ralph Vaughan Williams (1872–1958), einem der bedeutendsten englischen Komponisten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, waren geprägt vom Bemühen, seine unverwechselbare Musiksprache zu entdecken. Diesem überkritischen Bemühen sind eine ganze Reihe von Werken zum Opfer gefallen, sei es, dass Vaughan Williams sie zerstörte oder einfach zurückzog. Auch das Quintett in D-Dur für Klarinette, Horn, Violine, Violoncello und Klavier aus dem Jahr 1898 (noch 1903 vom Komponisten selbst als eines seiner wichtigsten bisherigen Werke bezeichnet), verschwand danach in der Versenkung, wurde nie im Druck veröffentlicht, blieb aber als Manuskript erhalten und kam aus dem Nachlass in die British Library, allerdings versehen mit einem Aufführungsverbot, das erst in den 1990er Jahren gelockert wurde!

Video-Link: der Komponist Ralph Vaughan Willams in historischen Film- und Tonaufnahmen

Das 1865 vollendete Klavierquintett f-Moll op. 34 für zwei Violinen, Viola, Violoncello und Klavier von Johannes Brahms (1833–1897) entfaltet sich von Anfang an im Ton einer Tragödie und in einem gewaltigen Spannungsbogen von nie nachlassender Intensität. Bis es allerdings diesen Grad an Vollkommenheit erreicht hatte, wechselte es mehrmals die Gestalt. Fast exakt die gleiche Musik war ursprünglich für Streicher allein bestimmt: als Quintett für zwei Violinen, Viola und zwei Celli. Da diese erste Version nicht den erhofften Klangeffekt erzielte, zog sie Brahms zurück und arbeitete sie zu einer Sonate für zwei Klaviere um. Weil in dieser Fassung aber «eine Menge der schönsten Gedanken» verloren gingen, so Clara Schumann, suchte Brahms nach einer dritten Klanglösung für das thematische Material, von dem Clara sagte, es sei so «wundervoll grossartig», dass man es «mit einem Füllhorn über das ganze Orchester ausstreuen» müsste, und fand sie im Verschmelzen von Streicher- und Klavierklang.

Tickets und Festivalpässe für alle Konzerte können hier oder unter Telefon +41 (0)76 706 82 84 reserviert werden.

Einführung zum Konzertort: Beat Weiss, dipl. Bauingenieur ETH, Geschäftsführer V-Zug Immobilien AG

Lassen sich sich vor dem Konzert und in der Pause durch das kulinarische Angebot von Colicchio Vini Zug verwöhnen!

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Ihre Sommerklänge
Das Festival, das bewegt.

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DIE KONZERTE
Sonntag, 7. Juli 2019, 17 Uhr – Zwischennutzung «Nordpol», Zug

«FÜLLHORN-MUSIK»

Ensemble Chamäleon
Madeleine Nussbaumer, Klavier – Tobias Steymans, Violine – Nadezhda Korshakova, Violine – Natalia Mosca, Viola – Luzius Gartmann, Violoncello – Filipa Nunes, Klarinette – Tomás Gallart, Horn

Ralph Vaughan Williams (1872–1958)
Quintett D-Dur für Klarinette, Horn, Violine, Violoncello und Klavier
Johannes Brahms (1833–1897)
Klavierquintett f-Moll op. 34 für zwei Violinen, Viola, Violoncello und Klavier

Madeleine Nussbaumer


Sonntag, 14. Juli 2019, 17 Uhr – Gutsbetrieb Chamau, Hünenberg

«DUNKLE ZEITEN»

Hoppe / Poltéra / Beatson
Esther Hoppe, Violine – Christian Poltéra, Violoncello – Alasdair Beatson, Klavier

Joseph Haydn (1732–1809)
Trio d-Moll Hob. XV:23
Leoš Janáček (1854–1928)
Sonate für Violine und Klavier
Claude Debussy (1862–1918)
Sonate d-Moll für Violoncello und Klavier
Antonín Dvořák (1841–1904)
Trio in f-Moll op. 65


Esther Hoppe

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Sonntag, 21. Juli 2019, 17 Uhr – Victoria-Areal, Baar

«STRINGS & BASS»

Georg Breinschmid & Freunde
Georg Breinschmid, Kontrabass – Johannes Dickbauer, Violine – Florian Willeitner, Violine – Ivan Turkaly, Violoncello

Irish Wedding in Bukarest
Kompositionen und Arrangements von Georg Breinschmid, Florian Willeitner und Johannes Dickbauer


Georg Breinschmid

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Sonntag, 28. Juli 2019, 17 Uhr – Gemeindesaal Dreiklang, Steinhausen

«HERZZERREISSEND»

Auryn Quartett
Matthias Lingenfelder, Violine – Jens Oppermann, Violine – Stewart Eaton, Viola – Andreas Arndt, Violoncello

Franz Schubert (1797–1828)
Streichquartett a-Moll D 804 op. 29 «Rosamunde»
Franz Schubert (1797–1828)
Streichquartett d-Moll D 810 «Der Tod und das Mädchen»


Auryn Quartett

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Sonntag, 4. August 2019, 17 Uhr – Weiler Baaregg, Knonau

«KLANGLANDSCHAFTEN»

Elbtonal Percussion
Jan-Frederick Behrend, Schlagwerk – Andrej Kauffmann, Schlagwerk – Stephan Krause, Schlagwerk – Sönke Schreiber, Schlagwerk

Soundscapes
Diverse Komponisten und Arrangeure


Elbtonal Percussion

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Adresse
Festival Sommerklänge
Moostrasse 10
6330 Cham
info@sommerklaenge.ch

Kartenreservation
Per Internet: www.sommerklaenge.ch
Telefonisch: +41 (0)76 706 82 84


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