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2/2020

Ensemble Chamäleon (Foto: Neda Navaee)
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AKTUELL

Eröffnungskonzert mit Ensemble Chamäleon: jetzt letzte Tickets reservieren!

Sehr geehrte Damen und Herren

Am Sonntag, 5. Juli, um 17 Uhr startet die 20. Ausgabe des Festivals Sommerklänge mit einem Konzert des Ensemble Chamäleon im von Diener & Diener entworfenen Zephyr Hangar der V-Zug in Zug.

Es wird – coronabedingt – ein aussergewöhnliches Jubiläumsfestival. Alle Konzerte finden im für ein kurzes Zeitfenster noch leerstehenden, neuen Fabrikationsgebäude der V-Zug statt, das dank der Holzbauweise über eine phänomenale Akustik verfügt.

Die vorgängige Reservation von Tickets oder Festivalpässen wird unbedingt empfohlen! Denn das Platzangebot ist wegen feuerpolizeilicher Vorschriften stark begrenzt. Besten Dank für Ihr Verständnis.


Jetzt Festivalpässe oder Tickets reservieren!

Das Ensemble Chamäleon mit Madeleine Nussbaumer (Klavier), Tobias Steymans (Violine), Nadezhda Korshakova (Violine), Alexander Besa (Viola) und Luzius Gartmann (Violoncello) eröffnet das Konzert vom 5. Juli mit zwei kurzen Dvořák-Bagatellen – Hausmusik von allererster Güte, deren Volksliedton ein beglückendes Lebensbehagen ausstrahlt und durch ungesuchte Herzlichkeit bezaubert.

Der antike Vogel Phönix, der nach wildem Flug verglüht, um sich dann aus seiner eigenen Asche wieder zu erheben und zu neuem Leben in die Lüfte aufzuschwingen – dieser Mythos hat die kanadische Komponistin Kelly-Marie Murphy schon immer fasziniert: «Es ist ein derart mächtiges Bild, noch dazu relevant für unser modernes Leben, in dem wir uns ständig gefährlich nahe am Rande einer Katastrophe befinden. Egal, wie zerstörend ein Ereignis sein mag, man kann sich davon erholen und von vorne anfangen.» Wer würde bei solchen Worten nicht an die Corona-Krise denken?

Dass der Sinfoniker Mahler überhaupt Kammermusik geschrieben hat, war schon zu seinen Lebzeiten kaum bekannt. Einzig erhalten geblieben ist ein einzelner Allegrosatz zu einem Klavierquartett in a-Moll, geschrieben 1876 – ein einzigartiges Dokument für Mahlers kammermusikalischen Stil und für die Hochbegabung des damals Sechzehnjährigen.

Und schliesslich Dvořáks grossartiges zweites Klavierquintett, das ihn auf dem Höhepunkt seiner Meisterschaft zeigt: überreiche melodische Erfindung, üppiger Klang, Volkstümlichkeit neben Pathos und dazu eine vollkommene Beherrschung der musikalischen Formen und Ausdrucksmöglichkeiten.

Ticketreservationen
für alle Konzerte können ab sofort
hier oder unter Telefon +41 (0)76 706 82 84 vorgenommen werden.

Einführung zum Konzertort: Michael Roth, Architekt BSA SIA, Partner im Büro Diener & Diener

Lassen sich sich vor dem Konzert und in der Pause durch das Getränkeangebot von Colicchio Vini Zug verwöhnen!

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Wir freuen uns auf Sie!
Ihre Sommerklänge – das Festival, das bewegt
Zephyr Hangar V-Zug

DIE KONZERTE
Sonntag, 5. Juli 2020, 17 Uhr – Zephyr Hangar V-Zug, Zug

«PHÖNIX AUS DER ASCHE»

Ensemble Chamäleon
Madeleine Nussbaumer, Klavier – Tobias Steymans, Violine – Nadezhda Korshakova, Violine – Alexander Besa, Viola – Luzius Gartmann, Violoncello


Den Auftakt macht das Ensemble Chamäleon mit Werken von Antonín Dvořák, Kelly-Marie Murphy und Gustav Mahler. Der Titel «Phönix aus der Asche» bezieht sich auf das mitreissende, 1997 geschaffene Klaviertrio der Kanadierin Kelly-Marie Murphy, das um den Phönix-Mythos kreist. Der zweite Programmteil steht ganz im Zeichen von Dvořáks zweitem Klavierquintett, das den Komponisten auf dem Höhepunkt seiner Meisterschaft zeigt.

Antonín Dvořák
Bagatellen op. 47 für 2 Violinen, Violoncello und Klavier (Auswahl)
Kelly-Marie Murphy
«Give me Phoenix wings to fly» für Klaviertrio
Gustav Mahler
Klavierquartettsatz a-Moll für Klavier, Violine, Viola und Violoncello
Antonín Dvořák
Klavierquintett A-Dur Nr. 2 op. 81

Ensemble Chamäleon


Sonntag, 12. Juli 2020, 17 Uhr – Zephyr Hangar V-Zug, Zug

«#HEIMAT»

Calmus Ensemble
Anja Pöche, Sopran – Stefan Kahle, Countertenor – Friedrich Bracks, Tenor– Ludwig Böhme, Bariton – Manuel Helmeke, Bass

Am 12. Juli begegnen wir dem fünfköpfigen Vokalensemble Calmus aus Leipzig. «#Heimat» lautet der Programmtitel – eine musikalische Spurensuche in eigener Sache. Das Ergebnis ist ein Klangerlebnis, das zwar in Leipzig seinen Ursprung hat und aus der vielhundertjährigen Leipziger Musikgeschichte schöpft, aber auch weit über Leipzig hinaus strahlt und wirkt.

Werke von Johann Sebastian Bach, Johann Christoph Bach, Johann Christoph Altnikol, Johann Gottfried Schicht, Ernst Friedrich Richter, Gustav Schreck, Felix Mendelssohn Bartholdy, Wilhelm Weismann, Kurt Thomas, Max Reger und Fredo Jung


Calmus Ensemble


Sonntag, 19. Juli 2020, 17 Uhr – Zephyr Hangar V-Zug, Zug

«DIE REISE ALLER REISEN»

Ian Bostridge & Julius Drake
Ian Bostridge, Tenor – Julius Drake, Klavier

Am 19. Juli begeben wir uns mit dem grossartigen britischen Tenor Ian Bostridge und mit Julius Drake am Klavier auf «Die Reise aller Reisen»: Schuberts Winterreise. Ein riesiges, unergründliches Seelengemälde, dessen geheimnisvolle Schönheit uns unwiderstehlich von der ersten bis zur letzten Note in seinen Bann zieht, fortwährend das Unaussprechliche streift und tief zu Herzen geht.

Franz Schubert

Winterreise op. 89 D 911


Ian Bostridge


Sonntag, 26. Juli 2020, 17 Uhr – Zephyr Hangar V-Zug, Zug

«AKKORDEON-COCKTAIL»

Draeger Simbirev & Co.
Patricia Draeger, Akkordeon – Sergej Simbirev, Akkordeon – Faruk Muslijevic, Akkordeon – André Pousaz, Kontrabass – Samuel Baur, Perkussion

Am 26. Juli wird uns ein sommerlicher «Akkordeon-Cocktail» serviert. Drei Spitzenakkordeonisten – Patricia Draeger, Sergej Simbirev und Faruk Muslijevic – spielen und improvisieren um die Wette. André Pousaz am Kontrabass und der Perkussionist Samuel Baur komplettieren die Band. Stilistisch wird es ein bunter Blumenstrauss werden, mit Einflüssen aus dem Balkan, wo Faruk zu Hause ist, oder aus Russland, Sergejs Heimat. Jazzelemente werden nicht fehlen. Ein Schweizer Volkslied oder ein Tango ebenso wenig, und vielleicht findet ein Präludium von Bach auch noch seinen passenden Platz. Prosit!

Programm nach Ansage

Patricia Draeger & Sergej Simbirev


Sonntag, 2. August 2020, 17 Uhr – Zephyr Hangar V-Zug, Zug

«EIN MYSTERIUM»

Esther Hoppe & Freunde
Esther Hoppe, Violine – David McCarroll, Violine – Veronika Hagen, Viola – Clemens Hagen, Violoncello – Christian Poltéra, Violoncello

Für das Schlusskonzert vom 2. August haben sich fünf Spitzenmusiker zusammengefunden, deren ganz verschiedene Lebenswege alle eine gemeinsamen Kreuzungspunkt haben: Salzburg. Die beiden Geiger Esther Hoppe und David McCarroll, die Bratschistin Veronika Hagen und der Cellist Clemens Hagen – beide Mitglieder des weltberühmten Hagen Quartetts – und der Cellist Christian Poltéra spielen Werke von Jean Baptiste Barrière, AntonínDvořák und Franz Schubert – als Höhe- und Schlusspunkt das krönende, fast einstündige Streichquintett in C-Dur von Franz Schubert: «Ein Mysterium»

Jean Baptiste Barrière (1707–1747)

Sonate Nr. 4 in G-Dur für 2 Violoncelli
Antonín Dvořák (1841–1904)
Terzetto C-Dur op. 74 für 2 Violinen und Viola
Franz Schubert (1797–1828)
Streichquintett C-Dur D 956

Elbtonal Percussion


Adresse
Festival Sommerklänge
Moostrasse 10
6330 Cham
info@sommerklaenge.ch

Kartenreservation
Per Internet: www.sommerklaenge.ch
Telefonisch: +41 (0)76 706 82 84


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