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2/2021

Natalia Mosca
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AKTUELL

Morgen Sonntag: Eröffnungskonzert mit dem Ensemble Chamäleon – Jetzt Tickets reservieren!

Sehr geehrte Damen und Herren
Liebes Publikum

Morgen Sonntag, 4. Juli, um 17 Uhr startet die 21. Ausgabe des Festivals Sommerklänge mit einem Konzert des Ensemble Chamäleon mit Madeleine Nussbaumer (Klavier), Tobias Steymans (Violine), Natalia Mosca (Viola) und Luzius Gartmann (Violoncello) im Gemeindesaal Maienmatt in Oberägeri.


Jetzt Festivalpässe oder Tickets reservieren!

Das Ensemble Chamäleon eröffnet das Konzert mit dem Klaviertrio B-Dur KV 502 von Wolfgang Amadeus Mozart: Am 15. November 1786 starb Mozarts drittes Kind im Alter von wenigen Wochen. Am Tag nach dem Begräbnis beendet Mozart das vielleicht sonnigste seiner Klaviertrios. Das «Terzett für Klavier, Violin und Violoncell» ist vom ersten Takt an in ein mildes Licht getaucht. Nicht, dass es an wehmütigen Trübungen und erschütternden Ahnungen fehlte, aber mehr noch als sonst bleiben diese Momente ohne Folgen, die Wolken zerfliessen spurlos, und der Himmel behält seine reine, herbstlich-kräftige Farbe.

Zum dramatsichen Wendepunkt in der Karriere des im südspanischen Andalusien geborenen Joaquín Turina wurde die Erstaufführung seines Opus 1, eines monumentalen Klavierquintetts im Stile von César Franck. Der Uraufführung wohnten auch die beiden befreundeten spanischen Komponisten Isaac Albeniz und Manuel de Falla bei. Albeniz soll zu Turina gesagt haben, dass er nie mehr solche Musik schreiben, sondern seine Ideen radikal aus der Charakteristik der heimatlichen andalusischen Volksmusik schöpfen sollte. Turina entwickelte in der Folge seinen ganz eigenen andalusischen Stil. Das a-Moll-Klaviertrio op. 67 von 1931 ist für dieses Bestreben das vollendetste Beispiel.

Das dritte Klavierquartett in c-Moll von Johannes Brahms ist von tiefem Ernst und erschütternder, auswegloser Verzweiflung geprägt. Begonnen hat er die Niederschrift 1855 im Alter von 22 Jahren; die endgültige Fassung wurde indes erst 1875 veröffentlicht. Das lange Zögern, Überarbeiten, Verwerfen und Neuschaffen hing auch mit dem stark persönlich gefärbten Hintergrund des Werks zusammen, hat Brahms doch in ihm die verzweifelte, von Selbstmordgedanken begleitete Werther-Stimmung seiner unerfüllten Liebe zur unerreichbaren Clara Schumann verarbeitet.

Ticketreservationen
für alle Konzerte können ab sofort
hier oder unter Telefon +41 (0)76 706 82 84 vorgenommen werden.

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Gemeindesaal Maienmatt, Oberägeri (Foto: Usha Fath)
DIE KONZERTE
Sonntag, 4. Juli 2021, 17 Uhr – Gemeindesaal Maienmatt, Oberägeri

«LEBENSLINIEN»

Ensemble Chamäleon
Madeleine Nussbaumer, Klavier – Tobias Steymans, Violine – Natalia Mosca, Viola – Luzius Gartmann, Violoncello


1990 hat die Zuger Pianistin Madeleine Nussbaumer das Ensemble Chamäleon ins Leben gerufen. Die Grundidee: ein festes Klaviertrio, das aber je nach Programm weitere Musikerinnen und Musiker und ihre Klangfarben mit einbezieht – dieses Jahr zum Beispiel die russische Bratschistin Natalia Mosca. Das Ziel: einem interessierten Publikum den ganzen Reichtum der mit Klavier besetzten Kammermusik von der Klassik bis zu zeitgenössischen Kompositionen näher zu bringen.

Wolfgang Amadeus Mozart
Klaviertrio B-Dur KV 502 (1786)
Joaquín Turina
Klavierquartett a-Moll op. 67 (1931)
Johannes Brahms
Klavierquartett c-Moll op. 60 (1855/1873–75)

Tobias Steymans (Ensemble Chamäleon)


Sonntag, 11. Juli 2021, 11 Uhr und 17 Uhr – Ehemaliges Wasserreservoir Oberalmig, Baar *

«UNTERWELTLICH»

Trio Colores
Matthias Kessler, Schlagwerk – Luca Staffelbach, Schlagwerk – Fabian Ziegler, Schlagwerk

Energiegeladen, facettenreich, innovativ, voller Leidenschaft für das Schlagwerk und getrieben von einer schier unersättlichen Spielfreude und Suche nach neuen Klangfarben. Die drei jungen Musiker pflegen ein breites Spektrum sowohl der klassischen als auch der zeitgenössischen Musik. Verbunden mit ihrer Kreativität und ihrem Interesse an Neuem entstehen daraus einzigartig konzipierte Konzerte – so auch heute im unterirdisch-unterweltlichen Wasserreservoir Oberallmig.

* Publikumsbeschränkung: maximal je 100 Personen

Arvo Pärt
Spiegel im Spiegel
John Cage
Quartet for Percussion, 1. Satz
Samuel Barber
Adagio for Strings (Bearbeitung Colores Trio)
John Cage
Quartet for Percussion, 2. Satz
Russell Peck
Lift-off
John Cage
Quartet for Percussion, 3. Satz
Eric Whitacre
Sleep (Bearbeitung Colores Trio)
John Cage
Quartet for Percussion, 4. Satz
Arvo Pärt
Für Alina

Trio Colores


Sonntag, 18. Juli 2021, 17 Uhr – Ägerihalle, Unterägeri

«GRANDIOS»

Streichtrio
Esther Hoppe, Violine – Veronika Hagen, Viola – Clemens Hagen, Violoncello

Drei der bereits am Schlusskonzert der Sommerklänge 2020 mit dem riesigen C-Dur-Streichquintett von Franz Schubert beteiligten Musikerinnen und Musiker – quasi die Salzburger Connection (alle drei lehren am dortigen Mozarteum) – beglücken das Festival dieses Jahr erneut, diesmal mit Beethoven und mit dem einzigen Streichtrio von Mozart, wieder ein Riesenwerk von fast fünfzig Minuten Spieldauer.

Ludwig van Beethoven

Serenade D-Dur op. 8 (1797)
Wolfgang Amadeus Mozart
Divertimento Es-Dur KV 563 (1788)

Veronika Hagen


Sonntag, 25. Juli 2021, 17 Uhr – Bei der alten Lorzenmündung, Zug

«LORZENGROOVE»

Brein, Schmid & Gansch
Benjamin Schmid, Violine – Thomas Gansch, Trompete – Georg Breinschmid, Kontrabass

Aus ihren reichen musikalischen Erfahrungen in der klassischen wie in der improvisierten Musik und im Jazz ist zwischen dem Kontrabassisten Georg Breinschmid und dem Geiger Benjamin Schmid, beide Wiener, ein intuitives Verständnis gewachsen, in das sich Dritte, mühelos einfügen können. Diese Rolle übernimmt der dritte Österreicher im Bunde, der Trompeter und Entertainer Thomas Gansch. Das Trio vereinigt drei Spitzenmusiker, wie es sie so vielleicht nur in Österreich gibt: Alle drei sind mit überschiessender Virtuosität ausgestattet und verschmelzen in ihrer Musik klassisches Klangideal, jazzigen Groove und freie Improvisation. Ultimative Kammermusik der Extraklasse!

Programm nach Ansage, ausgehend von Kompositionen und Arrangements von Beethoven, Rossini, Khatchaturjan, Tschaikowski, Kroll, Paradis, Lockwood, Leigh Harline & Ned Washington, Georg Breinschmid und Thomas Gansch

Brein, Schmid & Gansch


Sonntag, 1. August 2021, 17 Uhr – Ägerihalle, Unterägeri

«AUF SEITENPFADEN»

Lieberabend
Matthew Rose, Bass – Helen Collyer, Klavier

Ihre erste Begegnung hatten Matthew Rose und Helen Collyer 2010 an der Glyndebourne Festival Opera in der legendären David Hockney-Inszenierung von «The Rake's Progress» von Strawinsky, mit Matthew als teuflischem Nick Shadow und Helen, die ihn in der hochdramatischen Friedhofszene solo am Cembalo begleitete. Im Jahr darauf gab Matthew im Concertgebouw in Amsterdam einen Liederabend und lud Helen als seine Pianistin ein. Daraus ist eine fruchtbare Zusammenarbeit entstanden.

Franz Schubert
Drei italienische Lieder
Gerald Finzi
Let Us Garlands Bring (nach Shakespeare-Texten)
Tom Poster
The Turning Year
Jacques Ibert
Don Quichotte
Gustav Mahler
Des Antonius von Padua Fischpredigt
Revelge

Matthew Rose und Helen Collyer


Adresse
Festival Sommerklänge
Moostrasse 10
6330 Cham
info@sommerklaenge.ch

Kartenreservation
Per Internet: www.sommerklaenge.ch
Telefonisch: +41 (0)76 706 82 84


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